Kinder/Säuglinge


Kinderbehandlung

Innerhalb des Spektrums osteopathischer Anwendungsbereiche nimmt die Behandlung von Kindern einen besonderen Raum ein.
Durch die besondere Weichheit und Formbarkeit der Gewebe aufgrund des hohen Flüssigkeitsgehaltes kann hier die Osteopathie in sehr kurzer Zeit große Verbesserung der Mobilität bewirken- da der Körper ja generell von sich aus sein Gleichgewicht sucht, und das Wachstum in dieser Phase mithilft, über eine Veränderung der Form die Reifung der Funktion zu ermöglichen.

Besonders nach Kaiserschnitt oder auch Geburtskomplikationen wie z.B. Saugglocke, sehr schnelle oder sehr lang andauernde Geburt, Steißlage etc., kommt es zu unphysiologischen Verformungen am kindlichen Schädel und Körper.

Diese Verformungen bewirken Spannungen, die im kindlichen Körper Auswirkungen vielfältiger Art haben können.
Sie können sich äußern durch vermehrtes Weinen und Schreien in den ersten Lebensmonaten, Problemen beim Gestilltwerden, asymmetrischer Kopf- und Körperhaltung, verzögerter motorischer Entwicklung und chronischen Ohrentzündungen.

Im Kindergarten- und Schulalter können die geburtsbedingten Verspannungen ihre Auswirkung als Störung der Konzentration, verzögerter Sprachentwicklung, Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten, Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Störung der Koordination finden.
Außerdem können diese Verformungen Ursache für Kopfschmerzen, Bissanomalien, Bauchschmerzen und Skoliosen etc. sein.

Auch später erworbene Traumata wie z.B. Stürze vom Wickeltisch oder auf den Hinterkopf können zu o.g. Symptomen führen.

Die Osteopathie ermöglicht den Kindern, ihre eigenen Ressourcen wiederzuerlangen um sich optimal zu entwickeln.